Restaurant Bohém

Mo - Sa: 11:00 - 23:00
So:        11:00 - 22:00
Tel.: +420 461 614 901

Café-Bar Muuza

Mo - Don: 11:00 - 23:00
Fre - Sam: 11:00 - 01:00
So:        11:00 - 22:00

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Toulovcovy Maštale (15 km von Litomyšl und Polička entfernt, Radwanderweg Nr. 4021)
Ein Naturschutzgebilde mit einer Fläche von 1083,6 ha, das sich zwischen Budislav, Proseč und Nový Hrady befindet. Die Felsen bestehen aus Meeressandstein aus der oberen Kreidezeit. Infolge von Wind- und Wassererosion kam es zur Bildung von tief eingeschnittenen Schluchten und durch die allmähliche Verwitterung und die kubische Absonderung zur Herausbildung von Felsen und Schluchten der bizarrsten Formen. Das Gebiet wird mit der Sage um den Raubritter Vavřinec Toulovec in Verbindung gebracht, der sich hier mit seinem Gefolge zwischen den Felsen versteckte. Deshalb auch der Name Toulovcovy maštale (Toulovec’ Pferdeställe). Die attraktivsten Gebilde sind: Městské maštale (die Städtischen Pferdeställe), Kolumbovo vejce (das Ei des Kolumbus), Kazatelna (die Kanzel), Dudychova jeskyně (die Dudychov-Höhle), Panský stůl (der Herrentisch). Das Terrain wird durch ein enges Netz markierter Wanderwege zugänglich gemacht, wobei die Möglichkeit von Rundwanderungen besteht.

Košumberk (25 km von Litomyšl entfernt, 2,5 Std. mit dem Fahrrad)
Die Burg auf einem Felsen über dem Tal der Novohradka wurde um das Jahr 1300 erbaut. Nach einem Brand im Jahre 1573 wurde sie von der Familie der Slavater von Chlum und Košumberk, den Eigentümern der Burg, im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Familie der Slavater verarmt und verkaufte deshalb das Schloss an die Hradecer Jesuiten. Letzter Eigentümer war die Familie von Thurn und Taxis. Heute ist die Ruine zugänglich, im Burgvogts-Gebäude befindet sich ein Museum mit Sammlungen, die mit der Burg sowie der Hamsa-Heilanstalt in Luž im Zusammenhang stehen.

Nové Hrady (15 km von Litomyšl entfernt, 1 Std. mit dem Fahrrad, Radwanderweg Nr. 4021)
Die Burg wurde von Z. Kostka aus Postupice in der Mitte des 15. Jahrhunderts auf einem Starý zámek (Altes Schloss) genannten Hügel errichtet. Von der kreisförmigen Burg blieben nur ein Teil der Befestigung, ein Mauerteil und Wälle im Gelände erhalten. Der gesamte Hügel wurde in einen Park umgestaltet. Im Jahre 1767 wurde an der Südseite ein Kreuzweg errichtet. Das neue Schloss wurde in den Jahren 1774 - 1777 von Jan Antonín Harbuval – Chamaré erbaut. Zum Bau wurde Material der alten Burg verwendet. Im Jahre 1804 wurde das gesamte Schlossareal im Rokokostil fertig gestellt, das in seiner ursprünglichen Gestalt bis heute erhalten blieb (tschechisches Versailles). Im Jahre 1997 wurde das Schloss von Petr und Magda Kučera aus Prag gekauft. Seither wird das gesamte Schlossareal einer weitreichenden Rekonstruktion und Modernisierung unterzogen. Die feierliche Eröffnung des Schlosses fand am 16. Juni 2001 statt. Auf dem Schlosshof wurde ein neuer Rokokogarten mit Springbrunnen und einer Broderie aus geschnittenen Buchsbaumhecken angelegt, rekonstruiert wurde der Speicher und der Rokokoaltan, im Bau befindet sich der zweite Schlosshof, das Gartenhaus und die Schlosspension.
www.nove-hrady.cz

Růžový palouček (Rosaroter Anger) (7 km von Litomyšl entfernt, Radwanderweg Nr. 4021)
Ein denkwürdiger Ort bei Morašice (ein etwa 340 m2 großes quadratisches Grundstück), mit einem Rosa-Gallica-Bestand, einer besonderen Steppenrosenart. Mit dem Grundstück wird eine Reihe von Sagen in Verbindung gebracht, z.B. sollen sich hier die Exulanten nach der Schlacht am Weißen Berg von ihrer Heimat verabschiedet haben. Im Jahre 1921 wurde hier ein Denkmal zur Erinnerung an die Böhmischen Brüder und J. A. Komensky enthüllt.

Nedošínský háj (Nedošíner Hain) (3 km von Litomyšl entfernt, Radwanderweg Nr. 4021)
Ein staatliches Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 30,70 ha, das zum Schutze eines Eichen-Buchen-Waldes errichtetet wurde. Zusammen mit einem benachbarten Teich bildet es eine bedeutende ornithologische Lokalität. Das ehemals herrschaftliche Wildgehege Vratička wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts in einen romantischen Park mit zahlreichen Tempeln und Pavillons umgestaltet. Bis 1856 war es Schauplatz der studentischen Majáles-Feiern (Grundlage für Jiráseks Novelle „Filozofská historie“ („Eine philosophische Geschichte“). Heute ist nur noch die steinerne Kapelle des Hl. Antonín über der Quelle zu sehen. Durch den Hain führt ein Naturlehrpfad mit 9 Haltepunkten.

Naturlehrpfad Velký Košíř (2,5 km von Litomyšl entfernt, Radwanderweg Nr. 4021)
Der Naturlehrpfad führt um den Teich Velký Košíř bei Litomyšl. Dieser ist einer der ältesten ostböhmischen Teiche und stellt zusammen mit der ihn umgebenden Landschaft eine bedeutende ornithologische Lokalität dar. Es wurden hier 179 Vogelarten beobachtet, davon 72 dauerhaft nistende. Der Lehrpfad hat vier Haltepunkte mit Informationstafeln, die den Wanderer mit der hiesigen Flora und Fauna bekannt machen. Viele Arten sind in Tschechien bereits selten geworden. Der aufmerksame Beobachter erblickt z.B. das kleine Sumpfhuhn, das Tüpfelsumpfhuhn, die Rohrdommel oder die Moorente. Am See nistende Singvögel sind z.B. das Blaukehlchen oder der Rohrschwirl. Von Bedeutung sind auch die in der Lokalität vorkommenden Amphibien, z.B. der Grasfrosch, der Teichfrosch, der Laubfrosch, der Teichmolch, die Rotbauchunke oder die Knoblauchkröte. Gegen Abend fliegen ebenfalls Fledermäuse aus, der große Abendsegler, die Wasserfledermaus und die Kleine Bartfledermaus. Der Lahrpfad knüpft an einen bereits seit langem bestehenden Wanderweg im Nedošínský háj (Nedošíner Hain) an.

Kozlov (9 km von Litomyšl entfernt, 45 Minuten mit dem Fahrrad)
Ein mit dem Werk des Malers Max Švabinský (1873 - 1962) im Zusammenhang stehendes Dörflein. Der Maler hielt sich hier vor dem 1. Weltkrieg im Häuschen der Familie Vejrych auf. In Ihrem hölzernen Westgiebel ist eine Originalmalerei zu sehen – zwei Bittsteller und der Hl. Wenzel in einem Blumenornament. Im Häuschen befinden sich mehrere authentische Dokumente über das Leben und die Arbeit des Künstlers.

Kozlovský kopec (Kozlov-Hügel) (9 km von Litomyšl entfernt, 45 Minuten mit dem Fahrrad)
Ein Berg mit einer Höhe von 601 m ü. d. M. Im Jahre 1933 wurde hier die Berghütte M. Švabinský errichtet, heute eine Pension mit Imbiss-Möglichkeit. 100 m von der Berghütte entfernt befindet sich ein typisierter Telekommunikations- und Aussichtsturm.

Naturlehrpfad auf Černá hořa (Schwarzer Berg) (1 km, mit dem Fahrrad 10 Minuten)
Vor nicht allzu langer Zeit wurden im Stadtwald auf Černá hořa die Wege in einer Gesamtlänge von 5 km befestigt und ein naturwissenschaftlicher Lehrpfad mit Informationstafeln errichtet. Das Terrain kann von Fußgängern, Joggern und Radfahrern in vollem Umfang zur Erholung genutzt werden.

Svojanov (16 km von Polička, Radwanderweg Nr. 4019)
Eine von Přemysl Otakar II. um 1265 zum Schutze des Weges Trstenická stezka angelegte Burg. Die heutige Gestalt ist ein Werk des Umbaus im Stil des Empire nach einem Brand im Jahre 1842 (der alte Palast wurde bereits wieder aufgebaut). Seit 1993 findet hier der Svojanover Kultursommer (Svojanovské kulturní léto) sowie eine Puppenspielerkirmes (Loutkářská pouť) statt. Die Burg ist für die Öffentlichkeit zugänglich, einschließlich der ständigen Keramikausstellung von Jan Kutálek.

Lukasova zpívající lípa (Likas` singende Linde) (11 km von Polička entfernt, 60 Minuten mit dem Fahrrad)
Eine mehr als 700 Jahre alte Linde – die älteste Linde in der Tschechischen Republik, in ihrem ausgehöhlten Stamm soll ein alter tauber Laien-Bibelkenner Psalme abgeschrieben und vor sich hin gesungen haben.

Bystré (13 km von Polička entfernt, 60 Minuten mit dem Fahrrad, Radwanderweg Nr. 4019)
Bystré wurde im Jahre 1368 von Karl IV. zur Stadt erhoben, hier entlang führte ein Abzweig des Weges Trstenická stezka. In der Stadt befindet sich ein barockes Rathaus, eine Kirche und eine Pfarrei sowie gezimmerte Häuschen – zugänglich ist das Häuschen Brtounova chaloupka, ein Renaissanceschloss mit einem englischen Park – heute ein Jugend-Pflegeheim.

Jimramov (11 km von Polička entfernt, Radwanderweg Nr. 4025)
Eine im Jahre 1235 gegründete historische Stadt, die im Jahre 1643 von den Schweden niedergebrannt wurde. Nach dem Erlass des Toleranzpatents wurde sie zum Zentrum der Protestanten. Zu sehen gibt es hier ein Renaissanceschloss aus dem Jahre 1586, eine ursprünglich gotische, später im Stil des Barock umgebaute Kirche, das Geburtshaus der Schriftsteller-Brüder Mrštík und des Schriftstellers Jan Karafiát, dem Autor der „Broučci“ („Käfer“).