Restaurant Bohém
Mo - Sa: 11:00 - 23:00So: 11:00 - 22:00
Tel.: +420 461 614 901
Café-Bar Muuza
Mo - Don: 11:00 - 23:00Fre - Sam: 11:00 - 01:00
So: 11:00 - 22:00
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::::: Virtual tour :::KLOSTERGÄRTEN
Die Klostergärten befinden sich am ehemaligen Piaristenkloster, zwischen zwei Kirchen Litomyšls. Unweit des Schlosses, auf einer Erhebung über der Stadt. Während einer kürzlich durchgeführten Rekonstruktion wurden sie in einen repräsentativen städtischen Garten umgestaltet.
Der Bereich der heutigen Klostergärten gehört historisch gesehen zur Propsteikirche der Erhöhung des Hl. Kreuzes, zum Piaristenkloster mit der Kirche der Auffindung des Hl. Kreuzes und zur August-Druckerei. Der Klostergarten diente seit jeher als Nutz- und Ziergarten. In der Zeit vor der Entstehung der barocken Piaristenkirche trug der Garten Renaissancegestalt. Später wurde er im Stil des Barocks umgestaltet, aber auch damals gab es hier einen Gemüse- und Obstgarten, ein Teil diente als Baumschule. In dem an der Propsteikirche gelegenen Teil der Gärten befand sich ein sowohl katholischer als auch protestantischer Friedhof. Heute sind die Gärten mit alten und neu gebauten Klinkermauern umgeben, die zum Teil an jenen Stellen entlangführen, an welchen die ehemaligen Stadtmauern verliefen. Noch in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Gärten genutzt und instand gehalten. Nachdem die Piaristen Litomyšl im Jahre 1948 verlassen hatten, verkamen sie und wurden seit jener Zeit weder genutzt, noch waren sie zugänglich.
Die Gärten befinden sich in enger Nachbarschaft bedeutender Stadt-Dominanten und an einem strategisch gelegenen Ort im Zentrum des städtischen Denkmalschutzgebietes. Auch deshalb entschied die Stadt, sie in einen würdigen Zustand zu versetzen. Im Oktober wurde eine öffentliche Ausschreibung bekannt gemacht, die die „architektonische Lösung des Bereichs der Klostergärten als öffentlichen städtischen Park oder Garten“ zum Gegenstand hatte. Das Ziel bestand darin, einen Ort der Erholung für die Einwohner und Besucher der Stadt im Zentrum des Schlosshügels zu schaffen. An der Ausschreibung nahmen über zwanzig Architektenbüros teil; Gewinner wurde Ing. Zdeněk Sendler aus Brno (Brünn).
Die Hauptmotive des Siegerentwurfs waren "Garten – Theater, Theater - Garten (die Dominanten der Kirchen mit Ausblick auf den Hintergrund der historischen Stadt)", eine geometrische Konzeption des Bereichs und die Verbindung der Gärten mit dem Schlossareal und der Stadt.
Im Mai 1999 wurde die Rekonstruktion eingeleitet. Sie dauerte länger als ein Jahr. Die feierliche Eröffnung der Klostergärten fand am 2. September 2000 im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag des europäischen Erbes mit einer nicht eben traditionellen Hochzeitszeremonie unter Anwesenheit mehrerer Dutzend Bürgermeister historischer Städte und fast dreitausend weiterer Besucher und Gäste statt.
Das Areal der Gärten hat eine Fläche von mehr als einem Hektar. Der Besucher findet hier einen Altan mit Stadtblick, ein „Schachbrett“ mit Dauergewächsen sowie Blumenbeete. Die Rasenflächen sind zur freien Nutzung und zum Ausruhen bestimmt. Im Zentrum der Gärten befinden sich ein Becken mit einer Nebelanlage und eine Statuengruppe, die die Stadt von dem Bildhauer Olbram Zoubek als Geschenk erhielt. Bestandteil der Gärten ist auch eine Sanitäranlage, im Gebäude des ehemaligen Kutschhauses gibt es im Untergeschoss einen Imbissbereich, der zum gemütlichen Beisammensein einlädt. Unabdingbar sind eine großflächige automatische Bewässerung und Beleuchtung des gesamten Bereichs (mehrere Varianten – nächtliche, abendliche und feierliche Sparbeleuchtung)
Die Klostergärten sind von April bis Oktober von 8,00 bis 22,00 Uhr, von November bis März von 8,00 bis 19,00 Uhr zugänglich.





